Garagenrolltore unter der Lupe

In der Geschichte sind Garagenrolltore genau wie alle anderen Tore durch eine Entwicklung der technischen Möglichkeiten durchgegangen. Anfänger der Garagenrolltore sind im vergangenen Jahrhundert zu finden. Vorbau Stahlrollladen wurden häufig als Sicherheitsrollladen für Schaufenster und öffentliche Gebäude eingesetzt. Von da ab war es nur noch ein kurzer Schritt zu den heutigen Garagenrolltoren.
In den 20igen und 30igen Jahren, wo sich die Entwicklung für die Motorisierung einstellte, entstand die Nachfrage zur Absicherung der Garagen genau da wo man keine Flügeltore einsetzen konnte. Es handelte sich um einwandige Metalltore, welche mit Hilfe einer Federung in den oben gelagerten Kasten aufgeschoben wurden.

Im Laufe der Zeit entwickelte sich der Komfort bei den Toren (mit Motor, Steuerung und Fernbedienung) und die Sicherheit (mit Infrarotschranke, Sicherheitsunterschienenabschaltung, Abrollsicherung).
Heut zu Tage werden Garagenrolltore im privaten Bereich, sowie auch im Industriebereich häufig verwendet. Diese Tore setzen sich aus Lamellen zusammen, welche auf einer Welle aufgerollt werden.

Garagenrolltore die für privaten Gebrauch bestimmt sind, sind meist Garagenrolltore hergestellt aus rollgeformten Aluminiumprofilen mit einer Deckbreite von 77 mm, 55 mm oder 52 mm. Die Profile sind mit Polyurethan ausgefüllt. Die Stärke des Profils sind cca 19 mm. Die untere Kante des Tores ist mit einem Aluminiumprofil ausgestattet, welches mit einem Gummi bezogen ist. Dessen Funktion ist es, die Unebenheit von dem Boden auszugleichen. Die Profile werden seitlich in den Führungsschienen mit Bürste geführt. Aufgewickelt werden die Profile auf einer Welle, die wiederum in einem Kasten sitzt der über der Öffnung montiert wird. Führungsschienen sind direkt mit dem Kasten verbunden, somit bilden sie einen Rahmen vor dem Tor welcher aber im unteren Teil nicht verbunden ist. Diese Konstruktion ermöglicht eine Montage von innen, außen und in der Leibung. Gerade die Montage außen ist manchmal die einzige Möglichkeit für eine Tormontage, wenn innen zu wenig Platz vorhanden ist.

Garagenrolltore sind mit ihrer Konstruktion sehr bescheiden was den Montageraum betrifft. Damit greifen sie nur minimal in den Garagenraum ein. Somit schränken sie nicht den Deckenraum, wo eine Deckenbeleuchtung oder Stauraum angebracht ist, ein. Das Garagenrolltor braucht mehr Platz zwischen der oberen Kante des Tores und der Decke (Minimum 205 mm – 360mm) für die Montage des Kastens, damit der Kasten bei der Sicht von außen nicht sichtbar ist. Aus diesem Grund sollten Sie damit bei Ihrem Projekt rechnen.

Antriebe für Garagenrolltore

Der Antrieb für die Rolltore erfolgt mit Rohrmotor. Es handelt sich um einen Elektromotor mit zwei Wickelphasen und Getriebe, dessen Gehäuse ist ein langes und schmales Rohr. Dieser Motor verschwindet fast ganz in der Welle, verankert mit einem Adaptionsring und Mitnehmer, über den wird der Drehmoment auf die Welle übertragen.

Diese Antriebe werden meistens an Strom angeschlossen ( 1 x 230 Volt / 50 Hz). Gesteuert werden sie mit Hilfe von Tastenschalter, Schlüsselschalter oder Steuerung, welche für die Bedienung von Garagenrolltoren bestimmt sind.
Rohrmotore sind auch mit integrierten Endlagen ausgestattet, welche gewährleisten ein Anhalten des Tores in der oberen oder unteren Endlage.

Sicherheit und Bedienung

Betrieb des Rolltores und dessen Bedienelemente sind verbunden mit Einhaltung der Sicherheitsanweisungen. Eine der spezifischen und wichtigsten Sicherheitselemente bei Garagenrolltoren ist die Abrollsicherung. Es handelt sich um eine mechanische Sicherung gegen spontanes abrollen des Panzers von der Welle. Die Abrollsicherung funktioniert auf dem gleichen Prinzip wie Sicherheitsgurte im Auto, bei Überschreitung gewisser Geschwindigkeit der Wickelwelle wird diese blockiert. Hier wird die Gesundheit, Eigentum des Benutzers aber auch das Rolltor vor eventuellen Schäden geschützt.

Standard Bedienungen von Garagenrolltoren mit Elektromotor sind mit Tastenschalter oder Schlüsselschalter ausgestattet, in sogenannter Totmannstellung. Bei dieser Bedienungsart muss der Schalter so lange gedrückt werden, bis das Garagenrolltor auf oder zu gefahren ist. Bei Gefahr einer  Kollision langt es einfach die Hand vom Schalter weg zu nehmen, dadurch bleibt das Tor stehen sind.
Das Garagenrolltor wird in einem Impuls Betrieb betrieben, der wiederum durch einen Handsender das Tor per Funk steuert.
Voraussetzung für die Bedienung im Impuls Betrieb ist die Sicherung mit Hilfe einer Sicherheitsschienenabschaltung. Diese Sicherheit ist realisiert mit Hilfe optoelektronischer Kontakt platziert in dem Gummi der Endleiste.

Farben – Palette

Garagenrolltore haben eine sehr breite Farb-Palette. Nicht nur der Bereich der Profilen, sondern auch alle Konstruktionsteile, Kästen, Führungsschienen und Endleisten fallen unter die reiche Auswahl der Farben.
Profile werden auch oft in vielen verschiedenen Holz-Dekor-Imitationen angeboten.
Die Farben sind auf der Oberfläche des Bleches aufgedruckt aus dem das Profil gewalzt wird.
Damit ist eine gleichmäßige Verteilung und Schutz gegen Oxidierung auf der ganzen Fläche, einschließlich des Falzes, gewährleistet. Auch andere Konstruktionsteile von Toren werden mindestens in 2 – 5 standard Pulverbeschichtungen angeboten. Sämtliche Konstruktionsteile können nach Wunsch von dem Kunden in allen RAL-Farben lackiert werden.

Tor Design


Das Aussehen der Rolltore ist meist von der Deckbreite des Profils abhängig. In der Regel hat das Tor meist eine Deckbreite von 77 mm, aber es werden auch Profile mit der Deckbreite von 55 mm und 52 mm angeboten. Nachteil ist geringere Festigkeit bei Verwendung der kleineren Profile. Den Rolltorpanzer kann man mit Sichtfensterprofile bestücken in beliebiger Höhe. Ein wesentlicher Teil für das gesamt Bild des Tores, ist die Farbe des Kastens und der Führungsschienen. Diese gilt, wenn die Montage von außen erfolgt und die Teile somit ein Bestandteil der Fassade werden. In diesem Fall bieten sich Möglichkeiten von Farbkombinationen von einzelnen Teilen an.
In der heutigen Zeit bieten Garagenrolltore Ihren Benutzern breite Möglichkeiten der Individualisierung und die Wahl des Rolltoraussehens hängt nur an unserer Fantasie ab.



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